International Music Journalism Award

In 2020 verleiht das Reeperbahn Festival zum 4. Mal den International Music Journalism Award.

Jetzt Vorschlag für den IMJA 2020 einreichen

In Ergänzung zu den Preisen für Arbeiten in der englischen und deutschen Sprache wird ebenfalls ein Preis für Texte aus dem französischen Sprachraum in Zusammenarbeit mit Le Bureau Export vergeben.

Der International Music Journalism Award wird in folgenden Kategorien verliehen:

1. Beste*r Musikjournalist*in des Jahres - Deutsch / Englisch / Französisch
2. Beste musikjournalistische Arbeit des Jahres
a) Text (Print & Web) - Deutsch / Englisch / Französisch
b) Audio - Deutsch / Englisch / Französisch
c) Multimedia - Deutsch / Englisch
3. Beste musikjournalistische Arbeit unter 30 Jahren - Deutsch
4. Beste*r Musikbusiness-Journalist*in - International (wird per Online-Voting während des Reeperbahn Festivals 2020 abgestimmt)

Jede*r hat die Möglichkeit Vorschläge für die jeweiligen Award-Kategorien über das Einreichungsformular einzureichen. Dieses wird Anfang des Jahres freigeschaltet. Einreichungsfrist ist der 31. Mai 2020. Die Jury wird eine Vorauswahl der Einreichungen sichten und Mitte Juli zu einer 1-tägigen Sitzung zusammenkommen, um diese zu diskutieren und schließlich eine vorläufige Shortlist 2020 zu verkünden. Im September werden dann die Preisträger*innen benannt.

Die Idee / unsere Richtlinien

DIE IDEE / UNSERE RICHTLINIEN

Qualitativ anspruchsvolle journalistische Arbeit ist ein hohes Gut. Dies gilt ungebrochen auch in einer Medienlandschaft, die starken Umwälzungen ausgesetzt ist und immer häufiger fundamental infrage gestellt wird. Gerade im Nischenbereich des Kulturjournalismus ist die Erosion stark zu spüren. Die meisten der traditionellen Publikationen des Genres stehen unter großem wirtschaftlichen Druck. Nicht wenige mussten bereits ihre Arbeit einstellen. Das Umfeld, in dem hochwertiger, einfallsreicher Journalismus entstehen kann, wird so immer schwieriger und besonders für den Nachwuchs unattraktiver. Wir finden es darum umso wichtiger, die Journalist*innen, die professionell über populäre Musik und Musikwirtschaft schreiben, zu ermutigen und zu unterstützen. Und dies gilt erst recht für die Generation der unter 30-Jährigen.

Das Reeperbahn Festival hat sich der Präsentation und Förderung junger, aufstrebender Musiker*innen verschrieben. Zu einer nachhaltigen künstlerischen Entwicklung gehört immer auch die wache, kritische Begleitung des künstlerischen Schaffens. Darum wird 2020 zum vierten Mal der Internationale Preis für Musikjournalismus im Rahmen des Reeperbahn Festivals vergeben.

Eine fachkundige Jury wird herausragende Einzelarbeiten, aber auch die besonders gute kontinuierliche journalistische Arbeit würdigen, die sich mit populärer Musik und ihrem wirtschaftlichen Umfeld befasst. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf den Arbeiten junger Musikjournalist*innen.

Arbeiten / Kandidat*innen

ARBEITEN / KANDIDAT*INNEN

Journalistische Arbeiten, die von der Jury in Erwägung gezogen werden, müssen ...

1. sich inhaltlich mit Popmusik beschäftigen, z.B. Musiker*innen, Band, Konzert, Festival, Tonaufnahme, zeitgeistliche Betrachtung,...

2. in einem gängigen analogen oder digitalen Format der Öffentlichkeit zugänglich sein, z.B. Text (Zeitung, Magazin, Blog), Foto(reihe), Radiobeitrag, TV-Beitrag, Multimedia Projekt, Podcast, Videokanal oder ganze Sendungs- bzw. Online-Konzepte etc.,…

3. im Zeitraum vom 1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020 veröffentlicht worden sein.

Für die Kategorien Beste*r Musikjournalist*in und Beste*r Musikbusiness-Journalist*in wird das Wirken der Kandidat*innen im genannten Zeitraum, aber auch darüber hinaus betrachtet. Hier geht es darum, wirkungsstarke Persönlichkeiten zu würdigen, die ihrem Metier dauerhaft mit besonders großem Sachverstand begegnen, eine besonders hohe Reputation genießen und als Vorbild dienen können für ihre Profession insgesamt und den Nachwuchs im Speziellen.

Präsentation der Preisträger*innen

PRÄSENTATION DER PREISTRÄGER*INNEN

Um vor allem die journalistischen Arbeiten in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen, werden die Preisträger*innen/Nominierten bereits vor dem Reeperbahn Festival bekannt gegeben und die prämierten Arbeiten dem interessierten Publikum mit der Shortlist 2020 zugänglich gemacht. Denn das - ggf. kostenpflichtige - Lesen, Anschauen, Sich-Erschließen der Arbeiten durch die Mediennutzer*innen stellt unseres Erachtens die eigentliche Würdigung der Arbeit dar.

Die Würdigung erfolgt im Rahmen des Reeperbahn Festivals. Die Preisträger*innen werden nach Hamburg eingeladen, um an Vortrags- oder Diskussionsveranstaltungen zum Thema Musik und Medien teilzunehmen.